Gewässergüte

Bei der Fließgewässerüberwachung dient die biologische Gewässergüte als Leitparameter.
Die biologische Gewässergüte beschreibt die Belastung der Fließgewässer mit leicht abbaubaren organischen Stoffen und dem daraus resultierenden Sauerstoffhaushalt. Sie wird auf der Basis der tierischen Besiedlung des Gewässers bestimmt. Die Einteilung der Gewässergüte erfolgt bundesweit in sieben Klassen.

Ziel ist das Erreichen der biologischen Gewässergüteklasse II oder besser. Dies ist neben morphologischen, hydrologischen und chemischen Güteparametern eine Voraussetzung, um den laut EU-Wasserrahmenrichtlinie geforderten guten chemischen und ökologischen Zustand zu erreichen.

Mit knapp 90 % hat ein hoher Anteil der Fließgewässerstrecke die Gewässergüteklasse II oder besser erreicht.

Der Anteil der Fließgewässerstrecken mit Güteklasse II oder besser steigt aufgrund verbesserter Abwasserreinigung und Regenwasserbehandlung kontinuierlich an.

Datenquelle: LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg

Messdaten zu Rhein, Neckar und Donau mit Nebenflüssen

Buchtipp: Gewässergüte bestimmen


 

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